FKK Hotels auf Fuerteventura: Die besten Unterkünfte für Naturisten
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Leidenschaftlicher Reiseblogger, der die Welt abseits der ausgetretenen Pfade erkundet.
- Lesezeit ca 7 min
Fuerteventura – Das Paradies für FKK-Urlaub
Endlose Sandstrände, ganzjährigsommerliche Temperaturen und Dünen bis zum Horizont – Fuerteventura ist die FKK-Insel Nummer eins der Kanaren. Hier bräunst du nahtlos und badest, wo dich niemand stört. Pure Freiheit auf der Haut.
Doch jetzt der ehrliche Realitäts-Check: Reine 100%-FKK-Resorts sind auf der Insel heute eine echte Seltenheit geworden. Die meisten Angebote, die bei einer Suche auftauchen, sind in Wahrheit normale Hotels mit einem separaten, exklusiven FKK-Bereich – etwa einem eigenen Pool, einer abgeschirmten Dachterrasse oder einer ausgewiesenen Zone. Wer das vorher weiß, spart sich vor Ort die böse Überraschung.
Genau deshalb haben wir die 3 besten Optionen – von der reinen FKK-Oase bis zum Club mit separater FKK-Zone – für dich getestet und verglichen.
Die Top 3 FKK-Hotels auf Fuerteventura auf einen Blick
| Hotelname | Region / Ort | FKK-Typ | Top-Highlight |
|---|---|---|---|
| Monte Marina Naturist Resort | Playa de Esquinzo (Süden) | Reine FKK-Anlage (Adults Only) | Eigener FKK-Pool & direkter Zugang zum kilometerlangen FKK-Strand |
| TUI MAGIC LIFE Fuerteventura | Playa de Esquinzo (Süden) | Separater FKK-Bereich | Exklusive „Private Lodge“ mit FKK-Panorama-Pool & All-Inclusive Clubkomfort |
| Naturist Sunclub Infiniti | Corralejo (Norden) | Reine FKK-Anlage | Ruhige Apartment-Oase für Selbstversorger nahe den berühmten Dünen |
Die 3 besten FKK-Hotels im Detail
1. Monte Marina Naturist Resort: Der FKK-Klassiker direkt an der Playa de Esquinzo
Wenn du echten, kompromisslosen Naturismus suchst, führt kaum ein Weg am Monte Marina vorbei. Das Resort ist klein, ruhig und ganz bewusst kein Animations-Club – hier zählen Privatsphäre und Erholung, nicht Poolparty und Programm. Für reine FKK-Urlauber ist es damit eine der ersten Adressen der Insel.
- FKK-Faktor: Eine der ganz wenigen reinen FKK-Anlagen (Adults Only) auf Fuerteventura. Am Meerwasserpool, im grünen Palmengarten und auf den Terrassen ist FKK nicht nur erlaubt, sondern der Standard – Textilien bleiben hier die Ausnahme.
- Lage & Strandzugang: Direkt oberhalb der Playa de Esquinzo. Der Weg zum Strand ist extrem kurz – du kannst quasi von der Anlage aus nackt ins Meer hüpfen oder zu stundenlangen, ungestörten FKK-Strandwanderungen aufbrechen.
- Atmosphäre & Ausstattung: Familiäre, überschaubare Anlage mit nur rund 50 renovierten Einheiten, viel Grün und Palmen sorgen für ein abgeschirmtes, sehr privates Ambiente. Es gibt eine Sauna, aber bewusst keine laute Animation. Perfekt für Paare und „Slow Travel”-Urlauber, die abschalten wollen.
Der ehrliche Realitäts-Check:
Bei der Verpflegung solltest du wissen: Frühstück und Abendessen laufen über das angrenzende Schwesterhotel (Marina Playa Suites) direkt gegenüber. Im Gastronomiebereich gilt kurz Textilpflicht – für die paar Meter zieht man sich also etwas über.
Und bei der Ausstattung setzt das Resort klar auf Abschaltung statt Vollausstattung: Kostenloses WLAN und Parkplätze sind nicht flächendeckend als Standard ausgewiesen. Action direkt am Haus gibt es nicht – der Fokus liegt zu 100 % auf Naturismus und Ruhe. Wer riesige Resort-Infrastruktur mit Entertainment erwartet, ist hier bewusst falsch.
Insider-Tipp: Buche ein Apartment in der oberen Etage. Der morgendliche Kaffee mit hüllenlosem Meerblick – ohne dass jemand von unten reinschaut – ist genau der Moment, für den man ins Monte Marina kommt.
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2. TUI MAGIC LIFE Fuerteventura: FKK-Cluburlaub mit Premium-Komfort
Nicht jeder will für einen FKK-Urlaub auf Sport, Entertainment und All-Inclusive verzichten. Genau für diese Zielgruppe ist das TUI MAGIC LIFE der clevere Kompromiss: Du entspannst tagsüber hüllenlos im separaten Wellnessbereich und nutzt abends den vollen Komfort eines Premium-Clubs. Wichtig ist nur, dass du das Konzept vorher richtig verstehst – hier gibt es online viel Verwirrung.
- FKK-Faktor & Wellness: Das ist kein reines FKK-Hotel, sondern ein großer Cluburlaub mit einem separaten, blickgeschützten FKK-Wellnessbereich (Adults Only, ab 18 Jahren). Dort findest du einen eigenen FKK-Pool mit integriertem Whirlpool, eine finnische FKK-Sauna und ein Dampfbad zum hüllenlosen Entspannen. Der Bereich liegt bewusst versteckt hinter mehreren Türen unten am Spa – im normalen Hotel- und Poolbereich läuft niemand nackt herum.
- Der wichtige Unterschied (Achtung bei der Buchung): Verwechsle den FKK-Bereich nicht mit der „Private Lodge”. Die Private Lodge ist ein exklusiver, ruhiger Premium-Wohnbereich (ab 16 Jahren) mit eigenem Panorama-Pool und Whirlpool – aber dieser Lodge-Pool ist keine FKK-Zone, sondern textil. FKK findet primär im Spa-/Wellnessbereich statt, der grundsätzlich allen erwachsenen Clubgästen offensteht. Kurz gesagt: Private Lodge = Ruhe & Exklusivität, Wellnessbereich = FKK.
- Atmosphäre & Zielgruppe: Ideal für Naturisten, die tagsüber in Ruhe nacktbaden und saunieren wollen, abends aber Lust auf Spezialitätenrestaurants, Shows und ein riesiges Sportprogramm (Mountainbike-Touren, Tennis, Beachvolleyball, Fitnesskurse) haben. Wer den „reinen” FKK-Rückzugsort sucht, ist im Monte Marina besser aufgehoben – wer beides will, hier.
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3. Fuerteventura Naturist Sun Club (Corralejo): Der FKK-Geheimtipp im Norden
Wer FKK ohne Club-Trubel und anonyme Bettenburg sucht, findet im Fuerteventura Naturist Sun Club (früher „Infiniti”) die perfekte Alternative im Norden der Insel. Statt Hunderten von Zimmern gibt es hier eine überschaubare, inhabergeführte Anlage mit echtem Community-Charakter. Das ist gelebter Naturismus im kleinen, herzlichen Rahmen – der komplette Kontrast zu den großen Resorts im Süden.
- FKK-Faktor: Eine zu 100 % reine, ganzjährig naturistische FKK-Anlage. Der gesamte Bereich mit dem beheizbaren Süßwasser-Pool, dem Whirlpool (Jacuzzi) und der Sauna wird komplett hüllenlos genutzt. Die Anlage ist bewusst nur für Erwachsene ausgelegt und für Familien mit Kindern nicht buchbar – das garantiert das ruhige, entspannte Umfeld.
- Lage & Aussicht: Ruhig in Corralejo gelegen, rund 20 Gehminuten vom alten Ortskern. Die Apartments gruppieren sich um den Pool; von der großen Dachterrasse blickst du über die Stadt und das Meer bis zur Isla de Lobos und nach Lanzarote – abends oft mit spektakulären Sonnenuntergängen. Zum nächsten FKK-Strand von Corralejo sind es nur etwa 500 m bis 1 km, die berühmten großen Dünenstrände des Naturparks beginnen wenig später.
- Atmosphäre & Ausstattung: Extrem privat und überschaubar – die Anlage besteht aus nur rund 9 Apartments und 3 Villen, alle individuell gestaltet (keine „quadratischen Schachteln”). Es ist eine reine Selbstversorger-Unterkunft (Self-Catering) mit voll ausgestatteten Küchen, kostenlosem WLAN und einer gemütlichen Poolbar für Snacks und Drinks. Für die Grundversorgung gibt es einen kleinen Laden auf dem Gelände.
Was man erst vor Ort merkt:
Die Anlage hat fast schon einen kleinen, exklusiven Club-Charakter. Es werden regelmäßig Themenabende veranstaltet – etwa ein Paella-Abend mit Musik am Montag oder ein BBQ am Freitag (gegen kleine Gebühr, auf Vorreservierung). Für Nicht-Übernachtungsgäste gibt es außerdem Tages- und Wochenpässe. Der Standard ist unkompliziert, sauber und herzlich, nicht luxuriös im klassischen Hotel-Sinn – Stammgäste loben vor allem den persönlichen Empfang durch die Betreiber und die familiäre Runde, in der viele Gäste Wiederkehrer sind.
Insider-Tipp: Nimm dir unbedingt einen Mietwagen. So entdeckst du nicht nur die Dünen direkt vor der Haustür, sondern auch die einsamen, wilden FKK-Buchten rund um El Cotillo an der Westküste – dort findest du oft menschenleere Abschnitte ganz für dich allein. Ohne Auto bist du an die Dünen von Corralejo gebunden.
Anreise: Mit der Fähre von Corralejo
Die Fähre startet ausschließlich am Hafen von Corralejo im Norden Fuerteventuras. Die Überfahrt dauert je nach Anbieter und Boot 15 bis 20 Minuten und ist in der Regel ruhig – Lobos liegt im Windschatten der Halbinsel Jandía, äh, Korrektur: in einer relativ geschützten Meerenge. Seekrank wird hier selten jemand.
Was du wissen solltest:
- Hin- und Rückfahrt liegen preislich bei rund 15–25 € pro Person, je nach Anbieter
- Die ersten Fähren starten gegen 10:00 Uhr, die letzten Rückfahrten gegen 17:30–18:00 Uhr
- Mehrere Anbieter fahren stündlich – Hauptanbieter sind Naviera Nortour und Líneas Romero
- Manche Boote haben einen Glasboden – nettes Extra, vor allem für Kinder
- Fahrrad mitnehmen kostet meist Aufpreis und muss bei der Buchung mit angegeben werden
Buchen würde ich in der Hauptsaison (Juli/August, Ostern, Weihnachten/Neujahr) mindestens 2–3 Tage vorher. In der Nebensaison reicht der Vortag oder sogar der gleiche Morgen.
Die Highlights auf der Insel
Vier Stunden klingen kurz, sind aber gut planbar. Hier die drei Spots, die du auf keinen Fall verpassen darfst.
El Puertito und der berühmte Holzsteg
Direkt am Anleger liegt El Puertito, das frühere Fischerdorf der Insel – eine Handvoll weiß getünchter, halb verfallener Häuschen rund um eine türkisblaue Lagune. Das Wasser ist hier so flach, dass kleine Kinder problemlos darin stehen können, und so klar, dass du den Sandgrund auch in zwei Metern Tiefe siehst.
Der eigentliche Star ist der alte Holzsteg, der von einem der Häuser ein paar Meter ins seichte Wasser hinausragt. Wenn die Sonne tief steht (vormittags zwischen 10 und 11 Uhr oder spät am Nachmittag), wird das Bild magisch: Holzlatten, türkisfarbenes Wasser, im Hintergrund die rote Vulkansilhouette. Das ist das Foto, für das du auf Instagram „Isla de Lobos” eingibst – und es ist tatsächlich genauso schön in echt.
Ehrlicher Hinweis: Du bist nicht allein. Vor allem zwischen 11 und 13 Uhr stehen dort fünf bis zehn Leute Schlange für das gleiche Bild. Wenn du es wirklich menschenleer haben willst, komm mit der ersten Fähre oder bleib bis zum letzten Boot und mach das Foto am Nachmittag, wenn die meisten schon zurück sind.
Die Wanderung auf den Vulkan La Caldera

Der höchste Punkt der Insel heißt La Caldera (oder Montaña de la Caldera, je nach Karte) und ist 127 Meter hoch. Klingt nach nichts, ist aber von Meereshöhe aus ein knackiger Aufstieg auf losem Vulkangestein.
- Dauer Aufstieg: ca. 15–20 Minuten ab dem Wegabzweig
- Schwierigkeit: mittel – nicht steil, aber rutschig und ohne Schatten
- Was dich oben erwartet: ein flacher Kraterrand mit Rundumblick
Und hier kommt der Moment, für den sich der Schweiß lohnt: Vom Gipfel siehst du Lanzarote in voller Breite vor dir liegen, mit Playa Blanca direkt gegenüber. Unter dir die Dünen von Corralejo, die Westküste Fuerteventuras, das offene Meer Richtung Norden. An klaren Tagen erkennst du sogar die Konturen der Insel La Graciosa hinter Lanzarote.
Praxis-Tipps für den Aufstieg:
- Feste Schuhe mit Profil – Turnschuhe gehen, Flip-Flops sind ein Sicherheitsrisiko
- Mindestens 0,5 Liter Wasser pro Person nur für die Wanderung
- Kopfbedeckung ist Pflicht, oben gibt es nichts, das Schatten wirft
- Frühmorgens (10–11 Uhr) oder am späten Nachmittag (ab 16 Uhr) deutlich angenehmer als zur Mittagszeit
Playa de la Concha und die Lagunen

Im Norden der Insel liegt die Playa de la Concha, die einzige „klassische” Sandbucht von Lobos. Türkisfarbenes, flaches Wasser, fast immer windstill, perfekt zum Baden. Von El Puertito zu Fuß etwa 30–40 Minuten Weg über staubige Vulkanpfade.
Wer die Insel komplett umrunden möchte, kann den Rundweg „Sendero Saladar” gehen (ca. 8 km, 2,5–3 Stunden inkl. Pausen). Der Weg führt vorbei am Leuchtturm Faro de Punta Martiño an der Nordspitze – das Häuschen, in dem Antoñito, der letzte Bewohner der Insel, gelebt hat (mehr zu ihm gleich im nächsten Abschnitt).
Essen auf Lobos: Das eine Restaurant (und warum du sofort reservieren musst)
Auf der ganzen Insel gibt es genau eine Möglichkeit, etwas zu essen oder zu trinken: das Chiringuito Lobos „Antoñito el Farero” in El Puertito. Benannt nach Antonio Hernández Páez, dem letzten dauerhaften Bewohner der Insel, der bis in die 1960er Jahre den Leuchtturm betrieb.

Das Restaurant ist legendär für seine Paella und seinen frischen, gegrillten oder frittierten Fisch mit Papas Arrugadas. Es ist klein, urig, mit Plastikstühlen direkt am Wasser – und es ist immer voll.
Hier ist die Regel, die jeder zweite Tourist verpasst:
Reserviere direkt nach der Ankunft auf der Insel. Nicht später. Nicht nach dem Vulkan. Sofort.
Das Restaurant nimmt keine Telefon- und keine Online-Reservierungen entgegen. Du musst persönlich hingehen, deinen Namen auf eine Liste setzen lassen und bekommst dann eine Uhrzeit (meist eine der zwei Schichten, 13:00 oder 14:30 Uhr). Wer mit der 10-Uhr-Fähre kommt und gleich vom Anleger zum Restaurant geht, bekommt fast immer einen Platz. Wer erst nach dem Vulkan-Aufstieg um halb zwölf vorbeischlendert, isst entweder gar nicht oder nur „para llevar” (zum Mitnehmen).
Preisniveau: Mittagessen pro Person etwa 20–30 € inkl. Getränk. Nicht günstig, aber für die Lage absolut okay – und es ist ja auch die einzige Option. Zahlung in der Regel nur Bargeld, also genug Cash mitbringen.
Alternative: Verpflegung selbst mitbringen. Es gibt überall auf der Insel windgeschützte Plätze, an denen du dein Picknick auspacken kannst. Wichtig: Allen Müll wieder mitnehmen, keine Ausnahmen.
Packliste: Was du UNBEDINGT mitnehmen musst
Lobos ist keine Insel, auf der du eben in einen Supermarkt gehst, wenn etwas fehlt. Diese Liste habe ich mir nach mehreren misslungenen Versuchen zusammengestellt.
Must-haves im Rucksack:
- Mindestens 2 Liter Wasser pro Person – im Sommer eher 3 Liter. Es gibt keine Trinkwasserquellen auf der Insel, und das Restaurant verkauft Wasser nur zu Restaurant-Preisen.
- Sonnencreme LSF 50+ – die Sonne auf den Kanaren brennt anders, vor allem mit der Reflexion über Wasser und hellem Vulkangestein
- Kopfbedeckung und Sonnenbrille – auf der ganzen Insel gibt es so gut wie keinen natürlichen Schatten. Ein paar Tamarisken am Restaurant, das war’s. Wer empfindlich ist, packt ein leichtes Langarmshirt ein.
- Badeschuhe oder feste Sandalen – die Buchten sind wunderschön, aber der Untergrund besteht oft aus scharfen Lavasteinen und Seeigeln. Barfuß ins Wasser endet regelmäßig mit blutigen Zehen. Das ist der Punkt, an dem viele ihren Tag verkürzt nach Hause humpeln.
- Feste Schuhe für den Vulkan – Turnschuhe reichen, Wanderschuhe sind besser
- Snacks, falls du nicht ins Restaurant gehst oder erst spät dran bist
- Müllbeutel – du nimmst alles mit, was du mitgebracht hast, wirklich alles
- Personalausweis oder Reisepass plus Permit als Ausdruck oder PDF
- Bargeld – Kartenzahlung ist auf der Insel die Ausnahme
- Kleines Handtuch und Badesachen, falls du baden willst

Optional, aber clever:
- Schnorchel-Set – das Wasser bei El Puertito ist glasklar, ideal für Einsteiger
- Powerbank fürs Handy (Permit-QR-Code!)
- Eine Tüte für nasse Sachen am Ende des Tages
Was du nicht brauchst: Drohnen (verboten im Naturpark), Lautsprecher (nervt alle), Haustiere (außer kleinen Hunden bis 5 kg, die nur an Bord bleiben, wenn du eine reine Bootstour machst – auf die Insel dürfen sie nicht).
Insider-Tipps & FAQ
Was kann man auf der Insel Lobos machen?
Die kleine Vulkaninsel Lobos liegt nur wenige Kilometer vor Fuerteventura und ist vor allem für ihre unberührte Natur bekannt. Trotz ihrer überschaubaren Größe gibt es hier überraschend viel zu entdecken. Besonders beliebt sind Wanderungen über die Insel, vorbei an schwarzen Lavafeldern, kleinen Buchten und beeindruckenden Aussichtspunkten. Viele Besucher steigen auf den Vulkan Montaña La Caldera, von dessen Gipfel man einen fantastischen Blick auf Fuerteventura und Lanzarote hat.
Wer lieber entspannen möchte, findet an der Playa de la Concha einen der schönsten Naturstrände der Kanaren. Das Wasser ist dort glasklar und ruhig – ideal zum Schwimmen oder Schnorcheln. Auch Kajakfahren und Tauchen sind rund um die Insel sehr beliebt, da Lobos von einem geschützten Meeresgebiet umgeben ist.
Was bedeutet Lobos?
Der Name „Lobos“ bedeutet übersetzt „Wölfe“. Gemeint sind allerdings keine Landtiere, sondern die einst zahlreich vorkommenden Mönchsrobben, die von den spanischen Seefahrern als „Seewölfe“ bezeichnet wurden. Heute sind diese seltenen Tiere kaum noch auf der Insel zu sehen, doch der Name erinnert bis heute an die ursprüngliche Tierwelt der Insel.
Wie kommt man auf die Insel Lobos?
Die Insel Lobos erreicht man ausschließlich mit dem Boot. Die meisten Fähren starten im Hafen von Corralejo im Norden von Fuerteventura. Die Überfahrt dauert nur etwa 15 bis 20 Minuten. Da Lobos ein geschütztes Naturreservat ist, benötigt man zusätzlich eine kostenlose Besuchsgenehmigung, die vorab online beantragt werden muss. Besonders in der Hauptsaison sind die täglichen Besucherplätze schnell vergeben.
Ist die Insel Lobos bewohnt?
Bewohnt ist die Insel heute nicht dauerhaft. Es gibt lediglich einige wenige einfache Fischerhäuser sowie ein kleines Restaurant am Hafen. Früher lebten hier zeitweise Fischerfamilien, doch heute verbringt niemand mehr dauerhaft sein Leben auf Lobos. Genau das macht den besonderen Charakter der Insel aus: Sie wirkt wie ein Ort außerhalb der Zeit – still, ursprünglich und bewusst naturbelassen.
Wann ist die beste Zeit für Lobos?
Mai/Juni und September/Oktober sind ideal: warm, aber nicht heiß, klares Wasser, weniger Andrang. Juli und August funktionieren auch, aber dann ist die Insel mittags ein Glutofen, und du brauchst dein Permit mindestens 4–5 Tage vorher. Im Winter (November–März) ist Lobos angenehm ruhig, aber der Wind kann unangenehm werden – Jacke einpacken.
Vormittag oder Nachmittag – welche Schicht?
Vormittag, klar. Du hast besseres Licht für Fotos, das Restaurant ist noch nicht ausgereserviert, du kannst den Vulkan vor der Mittagshitze besteigen, und du bist zur Rush-Hour am Anleger nicht in der Rückkehr-Schlange. Der Nachmittag funktioniert für Strandtage und romantische Sonnenuntergänge – aber dann verzichtest du auf den Vulkan-Aufstieg, weil das oft zu heiß und am Ende zu eng wird.
Kann ich mein eigenes Fahrrad mitnehmen?
Ja, gegen Aufpreis (ca. 5–10 € pro Strecke). Auf der Insel selbst gibt es keinen Fahrradverleih. Mit dem Rad kommst du in der erlaubten Zeit deutlich mehr herum, vor allem bis zum Leuchtturm im Norden.
Was, wenn ich seekrank werde?
Bei 15 Minuten Überfahrt und meist ruhiger See selten ein Thema. Wer empfindlich ist, sitzt im Bug oder oben an der frischen Luft – nicht in der Kabine.
Lohnt sich Lobos überhaupt, wenn ich schon Corralejo und die Dünen gesehen habe?
Ja. Lobos ist nicht „Corralejo in klein”, sondern eine völlig andere Welt: keine Autos, keine Werbung, keine Touristenmeile – nur Vulkan, Wind und Meer. Wer Fuerteventura ernsthaft kennenlernen will, sollte mindestens einmal hin.
Welche Hotels in Corralejo eignen sich als Basis für den Ausflug?
Alles, was zu Fuß oder mit einem kurzen Taxi vom Hafen erreichbar ist – im Idealfall in der Altstadt von Corralejo oder in den Anlagen direkt nördlich davon. Wer im Süden Fuerteventuras wohnt (Costa Calma, Morro Jable), sollte sich gut überlegen, ob die zwei Stunden Anfahrt pro Strecke den Tag wert sind. Spoiler: Eher nicht, dann lieber zwei Übernachtungen in Corralejo dranhängen.
Die Isla de Lobos ist eines dieser Reiseziele, bei denen die Vorbereitung über Erfolg oder Frust entscheidet. Wer ohne Permit anreist, ohne Wasser losläuft oder zu spät reserviert, hat einen mittelmäßigen Tag. Wer die Hausaufgaben macht – Online-Genehmigung 5 Tage vorher, Fähre gebucht, Restaurant gleich nach Ankunft eingetragen, Rucksack richtig gepackt – erlebt einen der schönsten Tage seines Fuerteventura-Urlaubs.
Genau dafür ist dieser Guide gedacht.

- All Inkl. Pauschalreise
H10 Playa Esmeralda
10 Tage (nach Wahl) im H10 Playa Esmeralda All Inklusive | Hotel + Flug & Transfer für Erwachsene
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- All Inkl. Pauschalreise
Hotel Paradisus by Melia
12 Tage (nach Wahl) im Hotel Paradisus by Melia All Inklusive | Hotel + Flug & Transfer für Familien, Paare oder allein reisende
ab 890 € p.P

- All Inkl. Pauschalreise
Royal Palm Resort & Spa
11 Tage (nach Wahl) im Royal Palm Resort & Spa All Inklusive | Hotel + Flug & Transfer für Erwachsene ab 16
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