Isla de Lobos: Der ultimative Guide für deinen Tagesausflug

Weiter Orte Entdecken

Inhaltsverzeichnis

Picture of Fabian Bergmann
Fabian Bergmann

Leidenschaftlicher Reiseblogger, der die Welt abseits der ausgetretenen Pfade erkundet.

isle de lobos cantro de visitantes

Die Isla de Lobos ist dieser kleine Punkt nordöstlich von Corralejo, den du vom Strand aus siehst und dir denkst: „Da muss ich hin.“ Du hast Recht – aber es gibt ein paar Dinge, die dir keine Hochglanz-Broschüre erzählt. Ich war mittlerweile zwanzig Mal auf der Insel und habe dabei jeden Fehler einmal selbst gemacht: Permit vergessen. Restaurant zu spät reserviert. Ohne Badeschuhe ins Wasser. Mit zu wenig Trinkwasser auf den Vulkan. Dieser Guide ist die Summe dieser Fehler – damit du sie nicht wiederholen musst.

Insel Lobos Video

Isla de Lobos auf einen Blick: Was dich erwartet

Lobos ist eine vorgelagerte Vulkaninsel, nur 4,5 Quadratkilometer groß und unbewohnt – bis auf das Personal der Naturpark-Verwaltung und die Mitarbeiter des einzigen Restaurants, die jeden Tag mit der Fähre aus Corralejo anreisen. Die Insel ist seit 1982 Naturschutzgebiet und seit 2009 Teil des Biosphärenreservats Fuerteventura.

Was das in der Praxis bedeutet:

  • Keine Autos, keine Mopeds, keine motorisierten Fahrzeuge – du kommst zu Fuß oder mit dem eigenen Fahrrad voran
  • Keine Hotels, keine Übernachtungen – Lobos ist ausschließlich als Tagesausflug machbar
  • Maximal 200 Besucher gleichzeitig auf der ganzen Insel, in zwei Zeitfenstern pro Tag
  • Ein einziges Restaurant, ansonsten keine Bars, Kioske oder Geschäfte
  • Kein Trinkwasser auf der Insel außer dem, was du selbst mitbringst (oder im Restaurant kaufst)

Klingt karg? Genau das ist der Reiz. Lobos ist eines der wenigen Stücke Kanaren, die du noch erleben kannst, bevor sie zur Postkarte wurden.

Strand von der Insel Lobos Leute gehen dort schwimmen

Das Permit-Dilemma: Ohne Online-Genehmigung kommst du nicht auf die Insel

Das ist der wichtigste Abschnitt in diesem Artikel. Lies ihn doppelt.

Seit dem 15. Januar 2019 brauchst du für den Zutritt zur Isla de Lobos eine kostenlose Online-Genehmigung, den sogenannten Lobos Pass. Ohne diese Genehmigung darfst du den Naturpark nicht betreten – Punkt. Die Kontrolleure am Anleger fragen tatsächlich danach, und ich habe schon Touristen gesehen, die nach 15-minütiger Bootsfahrt direkt wieder zurückgeschickt wurden. Kein schöner Moment.

Warum die Beschränkung? Der Cabildo de Fuerteventura (Inselregierung) begrenzt die Besucherzahl auf maximal 200 Personen gleichzeitig, also 400 pro Tag – aufgeteilt in zwei Schichten:

  • Vormittag: 10:00 – 14:00 Uhr
  • Nachmittag: 14:00 – 18:00 Uhr

Du darfst dich also maximal vier Stunden im Naturpark aufhalten. Klingt wenig, reicht aber für die meisten klassischen Aktivitäten (Vulkan + Strand + Mittagessen).

So bekommst du die Genehmigung

Es gibt zwei Wege, und du solltest vor der Buchung der Fähre entscheiden, welchen du gehst.

Weg 1: Selbst über lobospass.com beantragen

  • Webseite: https://lobospass.com
  • Komplett kostenlos
  • Reservierung möglich bis 5 Tage vor dem geplanten Besuch – nicht früher!
  • Pro Antrag kannst du maximal 3 Personen anmelden – für größere Gruppen mehrere Anträge stellen
  • Du brauchst Ausweisdaten (Personalausweis- oder Reisepassnummer) jeder Person
  • Genehmigung kommt per E-Mail, mit QR-Code, digital oder ausgedruckt vorzeigen

Weg 2: Fähre mit Permit als Komplettpaket buchen

Mehrere Fährgesellschaften (z. B. Naviera Nortour, Líneas Romero) bieten Tickets an, bei denen das Permit direkt mitgebucht wird. Du sparst dir den Behördenweg, zahlst aber unter Umständen einen kleinen Aufschlag oder bist an feste Fährzeiten gebunden.

Mein Tipp nach 20 Besuchen: Wenn du Spanisch kannst oder mit Übersetzer-Tools klarkommst, mach es selbst über lobospass.com – kostenlos, flexibel, schnell. Wenn du keine Lust auf Behördenkram hast oder mit Kindern reist, buch das Komplettpaket. Das ist die ehrliche Wahrheit, nicht jedem ist sein Nachmittag mit spanischen Online-Formularen kostbar.

Wichtige Stolperfallen

Hier sind die häufigsten Fehler, die ich bei anderen Reisenden gesehen habe:

  • Webseite nur teilweise auf Englisch: Trotz Sprachumschalter sind viele Texte und Formularfelder ausschließlich auf Spanisch. Browser-Übersetzer im Hintergrund laufen lassen.
  • Permit pro Person, nicht pro Buchung: Jede Person braucht ein eigenes, namentliches Permit – auch Kinder.
  • Zeitfenster matcht nicht zur Fähre: Wenn dein Permit für den Vormittag gilt, musst du auch mit einer Vormittagsfähre kommen. Klingt logisch, geht aber trotzdem ständig schief.
  • Permit nicht dabei: Ausgedruckt oder als Screenshot auf dem Handy – ohne QR-Code kein Zugang. Lade ihn dir vor der Abfahrt herunter, das WLAN am Hafen ist mau.
  • Ausweis vergessen: Personalausweis oder Reisepass müssen zur Permit-Nummer passen. Stichprobenkontrollen finden statt.

Anreise: Mit der Fähre von Corralejo

Fähre von Corralejo nach Insel Lobos

Die Fähre startet ausschließlich am Hafen von Corralejo im Norden Fuerteventuras. Die Überfahrt dauert je nach Anbieter und Boot 15 bis 20 Minuten und ist in der Regel ruhig – Lobos liegt im Windschatten der Halbinsel Jandía, äh, Korrektur: in einer relativ geschützten Meerenge. Seekrank wird hier selten jemand.

Was du wissen solltest:

  • Hin- und Rückfahrt liegen preislich bei rund 15–25 € pro Person, je nach Anbieter
  • Die ersten Fähren starten gegen 10:00 Uhr, die letzten Rückfahrten gegen 17:30–18:00 Uhr
  • Mehrere Anbieter fahren stündlich – Hauptanbieter sind Naviera Nortour und Líneas Romero
  • Manche Boote haben einen Glasboden – nettes Extra, vor allem für Kinder
  • Fahrrad mitnehmen kostet meist Aufpreis und muss bei der Buchung mit angegeben werden

Buchen würde ich in der Hauptsaison (Juli/August, Ostern, Weihnachten/Neujahr) mindestens 2–3 Tage vorher. In der Nebensaison reicht der Vortag oder sogar der gleiche Morgen.

Die Highlights auf der Insel

Vier Stunden klingen kurz, sind aber gut planbar. Hier die drei Spots, die du auf keinen Fall verpassen darfst.

El Puertito und der berühmte Holzsteg

Direkt am Anleger liegt El Puertito, das frühere Fischerdorf der Insel – eine Handvoll weiß getünchter, halb verfallener Häuschen rund um eine türkisblaue Lagune. Das Wasser ist hier so flach, dass kleine Kinder problemlos darin stehen können, und so klar, dass du den Sandgrund auch in zwei Metern Tiefe siehst.

Der eigentliche Star ist der alte Holzsteg, der von einem der Häuser ein paar Meter ins seichte Wasser hinausragt. Wenn die Sonne tief steht (vormittags zwischen 10 und 11 Uhr oder spät am Nachmittag), wird das Bild magisch: Holzlatten, türkisfarbenes Wasser, im Hintergrund die rote Vulkansilhouette. Das ist das Foto, für das du auf Instagram „Isla de Lobos“ eingibst – und es ist tatsächlich genauso schön in echt.

Ehrlicher Hinweis: Du bist nicht allein. Vor allem zwischen 11 und 13 Uhr stehen dort fünf bis zehn Leute Schlange für das gleiche Bild. Wenn du es wirklich menschenleer haben willst, komm mit der ersten Fähre oder bleib bis zum letzten Boot und mach das Foto am Nachmittag, wenn die meisten schon zurück sind.

Die Wanderung auf den Vulkan La Caldera

Der höchste Punkt der Insel heißt La Caldera (oder Montaña de la Caldera, je nach Karte) und ist 127 Meter hoch. Klingt nach nichts, ist aber von Meereshöhe aus ein knackiger Aufstieg auf losem Vulkangestein.

  • Dauer Aufstieg: ca. 15–20 Minuten ab dem Wegabzweig
  • Schwierigkeit: mittel – nicht steil, aber rutschig und ohne Schatten
  • Was dich oben erwartet: ein flacher Kraterrand mit Rundumblick

Und hier kommt der Moment, für den sich der Schweiß lohnt: Vom Gipfel siehst du Lanzarote in voller Breite vor dir liegen, mit Playa Blanca direkt gegenüber. Unter dir die Dünen von Corralejo, die Westküste Fuerteventuras, das offene Meer Richtung Norden. An klaren Tagen erkennst du sogar die Konturen der Insel La Graciosa hinter Lanzarote.

Praxis-Tipps für den Aufstieg:

  • Feste Schuhe mit Profil – Turnschuhe gehen, Flip-Flops sind ein Sicherheitsrisiko
  • Mindestens 0,5 Liter Wasser pro Person nur für die Wanderung
  • Kopfbedeckung ist Pflicht, oben gibt es nichts, das Schatten wirft
  • Frühmorgens (10–11 Uhr) oder am späten Nachmittag (ab 16 Uhr) deutlich angenehmer als zur Mittagszeit

 

Playa de la Concha und die Lagunen

Im Norden der Insel liegt die Playa de la Concha, die einzige „klassische“ Sandbucht von Lobos. Türkisfarbenes, flaches Wasser, fast immer windstill, perfekt zum Baden. Von El Puertito zu Fuß etwa 30–40 Minuten Weg über staubige Vulkanpfade.

Wer die Insel komplett umrunden möchte, kann den Rundweg „Sendero Saladar“ gehen (ca. 8 km, 2,5–3 Stunden inkl. Pausen). Der Weg führt vorbei am Leuchtturm Faro de Punta Martiño an der Nordspitze – das Häuschen, in dem Antoñito, der letzte Bewohner der Insel, gelebt hat (mehr zu ihm gleich im nächsten Abschnitt).

Essen auf Lobos: Das eine Restaurant (und warum du sofort reservieren musst)

Auf der ganzen Insel gibt es genau eine Möglichkeit, etwas zu essen oder zu trinken: das Chiringuito Lobos „Antoñito el Farero“ in El Puertito. Benannt nach Antonio Hernández Páez, dem letzten dauerhaften Bewohner der Insel, der bis in die 1960er Jahre den Leuchtturm betrieb.

Das Restaurant ist legendär für seine Paella und seinen frischen, gegrillten oder frittierten Fisch mit Papas Arrugadas. Es ist klein, urig, mit Plastikstühlen direkt am Wasser – und es ist immer voll.

Hier ist die Regel, die jeder zweite Tourist verpasst:

Reserviere direkt nach der Ankunft auf der Insel. Nicht später. Nicht nach dem Vulkan. Sofort.

Das Restaurant nimmt keine Telefon- und keine Online-Reservierungen entgegen. Du musst persönlich hingehen, deinen Namen auf eine Liste setzen lassen und bekommst dann eine Uhrzeit (meist eine der zwei Schichten, 13:00 oder 14:30 Uhr). Wer mit der 10-Uhr-Fähre kommt und gleich vom Anleger zum Restaurant geht, bekommt fast immer einen Platz. Wer erst nach dem Vulkan-Aufstieg um halb zwölf vorbeischlendert, isst entweder gar nicht oder nur „para llevar“ (zum Mitnehmen).

Preisniveau: Mittagessen pro Person etwa 20–30 € inkl. Getränk. Nicht günstig, aber für die Lage absolut okay – und es ist ja auch die einzige Option. Zahlung in der Regel nur Bargeld, also genug Cash mitbringen.

Alternative: Verpflegung selbst mitbringen. Es gibt überall auf der Insel windgeschützte Plätze, an denen du dein Picknick auspacken kannst. Wichtig: Allen Müll wieder mitnehmen, keine Ausnahmen.

Packliste: Was du UNBEDINGT mitnehmen musst

Lobos ist keine Insel, auf der du eben in einen Supermarkt gehst, wenn etwas fehlt. Diese Liste habe ich mir nach mehreren misslungenen Versuchen zusammengestellt.

Must-haves im Rucksack:

  • Mindestens 2 Liter Wasser pro Person – im Sommer eher 3 Liter. Es gibt keine Trinkwasserquellen auf der Insel, und das Restaurant verkauft Wasser nur zu Restaurant-Preisen.
  • Sonnencreme LSF 50+ – die Sonne auf den Kanaren brennt anders, vor allem mit der Reflexion über Wasser und hellem Vulkangestein
  • Kopfbedeckung und Sonnenbrille – auf der ganzen Insel gibt es so gut wie keinen natürlichen Schatten. Ein paar Tamarisken am Restaurant, das war’s. Wer empfindlich ist, packt ein leichtes Langarmshirt ein.
  • Badeschuhe oder feste Sandalen – die Buchten sind wunderschön, aber der Untergrund besteht oft aus scharfen Lavasteinen und Seeigeln. Barfuß ins Wasser endet regelmäßig mit blutigen Zehen. Das ist der Punkt, an dem viele ihren Tag verkürzt nach Hause humpeln.
  • Feste Schuhe für den Vulkan – Turnschuhe reichen, Wanderschuhe sind besser
  • Snacks, falls du nicht ins Restaurant gehst oder erst spät dran bist
  • Müllbeutel – du nimmst alles mit, was du mitgebracht hast, wirklich alles
  • Personalausweis oder Reisepass plus Permit als Ausdruck oder PDF
  • Bargeld – Kartenzahlung ist auf der Insel die Ausnahme
  • Kleines Handtuch und Badesachen, falls du baden willst
Packliste ein Mann schreibt sich was auf

Optional, aber clever:

  • Schnorchel-Set – das Wasser bei El Puertito ist glasklar, ideal für Einsteiger
  • Powerbank fürs Handy (Permit-QR-Code!)
  • Eine Tüte für nasse Sachen am Ende des Tages

Was du nicht brauchst: Drohnen (verboten im Naturpark), Lautsprecher (nervt alle), Haustiere (außer kleinen Hunden bis 5 kg, die nur an Bord bleiben, wenn du eine reine Bootstour machst – auf die Insel dürfen sie nicht).

Insider-Tipps & FAQ

Was kann man auf der Insel Lobos machen?

Die kleine Vulkaninsel Lobos liegt nur wenige Kilometer vor Fuerteventura und ist vor allem für ihre unberührte Natur bekannt. Trotz ihrer überschaubaren Größe gibt es hier überraschend viel zu entdecken. Besonders beliebt sind Wanderungen über die Insel, vorbei an schwarzen Lavafeldern, kleinen Buchten und beeindruckenden Aussichtspunkten. Viele Besucher steigen auf den Vulkan Montaña La Caldera, von dessen Gipfel man einen fantastischen Blick auf Fuerteventura und Lanzarote hat.

Wer lieber entspannen möchte, findet an der Playa de la Concha einen der schönsten Naturstrände der Kanaren. Das Wasser ist dort glasklar und ruhig – ideal zum Schwimmen oder Schnorcheln. Auch Kajakfahren und Tauchen sind rund um die Insel sehr beliebt, da Lobos von einem geschützten Meeresgebiet umgeben ist.

Der Name „Lobos“ bedeutet übersetzt „Wölfe“. Gemeint sind allerdings keine Landtiere, sondern die einst zahlreich vorkommenden Mönchsrobben, die von den spanischen Seefahrern als „Seewölfe“ bezeichnet wurden. Heute sind diese seltenen Tiere kaum noch auf der Insel zu sehen, doch der Name erinnert bis heute an die ursprüngliche Tierwelt der Insel.

Die Insel Lobos erreicht man ausschließlich mit dem Boot. Die meisten Fähren starten im Hafen von Corralejo im Norden von Fuerteventura. Die Überfahrt dauert nur etwa 15 bis 20 Minuten. Da Lobos ein geschütztes Naturreservat ist, benötigt man zusätzlich eine kostenlose Besuchsgenehmigung, die vorab online beantragt werden muss. Besonders in der Hauptsaison sind die täglichen Besucherplätze schnell vergeben.

Bewohnt ist die Insel heute nicht dauerhaft. Es gibt lediglich einige wenige einfache Fischerhäuser sowie ein kleines Restaurant am Hafen. Früher lebten hier zeitweise Fischerfamilien, doch heute verbringt niemand mehr dauerhaft sein Leben auf Lobos. Genau das macht den besonderen Charakter der Insel aus: Sie wirkt wie ein Ort außerhalb der Zeit – still, ursprünglich und bewusst naturbelassen.

Mai/Juni und September/Oktober sind ideal: warm, aber nicht heiß, klares Wasser, weniger Andrang. Juli und August funktionieren auch, aber dann ist die Insel mittags ein Glutofen, und du brauchst dein Permit mindestens 4–5 Tage vorher. Im Winter (November–März) ist Lobos angenehm ruhig, aber der Wind kann unangenehm werden – Jacke einpacken.

Vormittag, klar. Du hast besseres Licht für Fotos, das Restaurant ist noch nicht ausgereserviert, du kannst den Vulkan vor der Mittagshitze besteigen, und du bist zur Rush-Hour am Anleger nicht in der Rückkehr-Schlange. Der Nachmittag funktioniert für Strandtage und romantische Sonnenuntergänge – aber dann verzichtest du auf den Vulkan-Aufstieg, weil das oft zu heiß und am Ende zu eng wird.

Ja, gegen Aufpreis (ca. 5–10 € pro Strecke). Auf der Insel selbst gibt es keinen Fahrradverleih. Mit dem Rad kommst du in der erlaubten Zeit deutlich mehr herum, vor allem bis zum Leuchtturm im Norden.

Bei 15 Minuten Überfahrt und meist ruhiger See selten ein Thema. Wer empfindlich ist, sitzt im Bug oder oben an der frischen Luft – nicht in der Kabine.

Ja. Lobos ist nicht „Corralejo in klein“, sondern eine völlig andere Welt: keine Autos, keine Werbung, keine Touristenmeile – nur Vulkan, Wind und Meer. Wer Fuerteventura ernsthaft kennenlernen will, sollte mindestens einmal hin.

Alles, was zu Fuß oder mit einem kurzen Taxi vom Hafen erreichbar ist – im Idealfall in der Altstadt von Corralejo oder in den Anlagen direkt nördlich davon. Wer im Süden Fuerteventuras wohnt (Costa Calma, Morro Jable), sollte sich gut überlegen, ob die zwei Stunden Anfahrt pro Strecke den Tag wert sind. Spoiler: Eher nicht, dann lieber zwei Übernachtungen in Corralejo dranhängen.

Die Isla de Lobos ist eines dieser Reiseziele, bei denen die Vorbereitung über Erfolg oder Frust entscheidet. Wer ohne Permit anreist, ohne Wasser losläuft oder zu spät reserviert, hat einen mittelmäßigen Tag. Wer die Hausaufgaben macht – Online-Genehmigung 5 Tage vorher, Fähre gebucht, Restaurant gleich nach Ankunft eingetragen, Rucksack richtig gepackt – erlebt einen der schönsten Tage seines Fuerteventura-Urlaubs.

Genau dafür ist dieser Guide gedacht.

Insel Lobos Fuerteventura von oben
Insel Lobos: Der ultimative Guide für deinen Tagesausflug
Isla de Lobos: Der ultimative Guide für deinen Tagesausflug Weiter...
esquinzo strand und stadt
Esquinzo
Esquinzo Ort Esquinzo – Sonne, Strand und unvergessliche...
corralejo
corralejo
Corralejo Corralejo entdecken: Dein Reiseführer zu...
Schlucht von Las Peñitas
Fuerteventura Sehenswürdigkeiten
Fuerteventura Sehenswürdigkeiten – Die Top 10 Highlights...
Playa Esmeralda Norte Strand
Fuerteventura beste Reisezeit
Beste Reisezeit Fuerteventura: Wann lohnt sich ein...
Luftbild-Costa-Calma-min
Costa Calma
Ort Costa Calma – Traumurlaub auf Insel Fuerteventura Costa...
Morro Jable Strand
Schönste Strände Fuerteventura
Die 7 schönsten Strände Fuerteventuras: Ein Traum für...